ZERO DRINKS / Wine

Mertz Zero Sips: Ein süßer Fund für den Sonntagabend

Ein alkoholfreier Weißwein, der mich mit Frucht und Süße überrascht hat. Dazu ein Blick darauf, wie Händler ihn beschreiben und was davon bei mir im Glas ankommt.

Mertz Zero Sips mit gelb-türkisem Etikett in meiner Hand
radcross. SCORE97/ 100
Mertz

Zero Sips

Wine · Cuvee blanc · < 0,5 % vol.

Second Glass JAWieder kaufen JAValue 4/5
Optik5/5
Aromatik13/15
Geschmack25/25
Balance & Struktur20/20
Finish10/10
Kategorie14/15
Drinkability10/10
Süße5/5
Säure2/5
Bitterkeit1/5
Körper2/5
Frische3/5
Referenzähnlichkeit5/5

Essen

Persönliche Bewertung von Thorben Kriener · 2026-10-18

Sonntagabend, meine Frau und ich schauen YouTube. Im Glas habe ich den Zero Sips von Mertz, eine entalkoholisierte Cuvée Blanc des Jahrgangs 2025. Selbst gekauft bei Unvernebelt für 13 Euro, probiert bei 7 °C im Weinglas.

Mein erster Eindruck: überraschend lecker. Süß, fruchtig und für mich sehr stimmig. Am Ende stehen 97 von 100 Punkten in meinem persönlichen Test.

Was steckt hinter Zero Sips?

Das Weingut Mertz sitzt in Eckelsheim in Rheinhessen. Seit 2016 leitet Sina Mertz den Familienbetrieb mit Unterstützung ihrer Eltern. Das Weingut beschreibt seine Arbeit als naturnah, mit viel Handarbeit im Weinberg.

Unvernebelt beschreibt Zero Sips als ausdrucksstarken Wein mit floralen und fruchtigen Aromen. OENUM nennt konkreter Zitrusfrucht, grünen Apfel und einen frischen, von Säure geprägten Eindruck. Das sind die Beschreibungen der Händler. Sie geben einen Anhaltspunkt, ersetzen aber nicht den eigenen Schluck.

Bei mir: Apfel, deutliche Süße und ein wenig Tanne

Apfel finde ich tatsächlich auch in meinen Notizen wieder. Am Gaumen steht für mich die süße, fruchtige Seite im Vordergrund. Dazu habe ich einen leicht an Tanne erinnernden Eindruck festgehalten.

Die von OENUM beschriebene lebendige Säure spielt bei mir eine kleinere Rolle. In meinem Geschmacksprofil bekommt die Säure 2 von 5, die Süße dagegen 5 von 5. Trotz dieser deutlichen Süße empfinde ich den Wein als ausgewogen.

Das ist für die Einordnung vor dem Kauf vielleicht hilfreicher als die hohe Gesamtpunktzahl allein: Mir gefällt dieser süße, fruchtige Charakter. Wer einen ausgesprochen trockenen Eindruck sucht, sollte meine Bewertung mit diesem Hintergrund lesen.

Florale Noten oder Zitrusfrucht habe ich selbst nicht ausdrücklich notiert. Die ergänze ich deshalb auch nach der Recherche nicht nachträglich als eigene Wahrnehmung.

Noch eine Idee fürs nächste Glas

Mit etwas Kohlensäure könnte mir der Zero Sips sogar noch besser gefallen. Auch als Schorle kann ich ihn mir gut vorstellen. Ausprobiert habe ich beides bisher nicht. Meine Bewertung gilt dem pur getrunkenen Wein.

Mein Fazit

Ein zweites Glas? Ja. Wieder kaufen? Ebenfalls ja.

Der Zero Sips war für mich ein überraschend guter Fund für einen entspannten Abend. Seine deutliche Süße gehört dabei zu seinem Charakter und zu dem, was mir gefallen hat. Die 97 Punkte sind meine persönliche Bewertung dieses Einzeltests, kein Ergebnis eines Blindvergleichs.

Testdaten und Transparenz

Getestet am 18. Oktober 2026. Selbst gekauft bei Unvernebelt, 13 Euro für 750 ml. Laut Etikett weniger als 0,5 % vol. Alkohol. Händlerbeschreibungen wurden ergänzend recherchiert; sie verändern weder meine ursprünglichen Eindrücke noch meine Punktzahl.

Die genaue Rebsortenzusammensetzung bleibt wegen widersprüchlicher Händlerangaben offen. Quellen zuletzt geprüft am 20. Oktober 2026.

Zwei Weingläser mit Zero Sips am Abend im Wohnzimmer
Zwei Weingläser mit Zero Sips am Abend im Wohnzimmer
Rückenetikett des Mertz Zero Sips, Cuvée Blanc 2025, mit 750 ml und weniger als 0,5 % vol.
Rückenetikett des Mertz Zero Sips, Cuvée Blanc 2025, mit 750 ml und weniger als 0,5 % vol.

Die Testbedingungen

Ein persönlicher Einzeltest bei 7 °C. Verwendetes Glas: Wein. Gebinde: 750 ml. Erfasster Kaufpreis: 13,00 €.

Die Bewertung ist subjektiv. Es handelt sich nicht um einen gemeinsam durchgeführten Blindvergleich. Preis-Leistung wird separat ausgewiesen.

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