Burger aus der Outdoor Küche, ein kleiner Küchenchef und ein entspannter Abend in den Sommerferien.
Sommerferien bedeuten bei uns vor allem, dass die Kinder zu Hause sind. Es ist mehr los, die Tage laufen etwas anders und gegessen wird am liebsten gemeinsam.
Vor allem unser Großer interessiert sich mittlerweile immer mehr für das Thema Essen. Er schickt mir Rezeptbeiträge, sammelt Ideen und überlegt mit, was wir als Nächstes ausprobieren könnten.
Bei einem Gericht mussten wir allerdings nicht lange überlegen: Burger. Heiß, saftig, mit Bacon und ordentlich Käse. Ein Essen, bei dem sich jeder genau das auf den Teller bauen kann, worauf er gerade Lust hat.
Also stand fest: Wir machen endlich mal wieder Burger. Dieses Mal aber nicht nur für die Kinder, sondern gemeinsam mit ihnen.
Ein Kilo Hackfleisch und zwei Paar Hände
Die Vorbereitung der Patties durfte unser Großer übernehmen. Als Basis haben wir ein Kilogramm Rinderhackfleisch verwendet. Dazu kamen etwas Brisket Barbecue Rub, ein Schuss Blues Hog Champions' Blend Barbecue Sauce, fein geschnittene Zwiebeln, etwas Paniermehl und ein Ei.
Genaue Mengen haben wir dabei nicht abgewogen. Gewürzt wurde nach Gefühl und anschließend alles gründlich mit den Händen vermischt.


Danach wurden aus der Masse die einzelnen Patties geformt. Ohne Presse, ohne Schablone und ohne den Anspruch, dass am Ende jeder Burger exakt gleich aussieht.
Entsprechend waren die Patties nicht perfekt rund. Manche etwas dicker, manche etwas flacher und alle ein wenig unterschiedlich. Aber genau das gehört dazu, wenn man Burger gemeinsam vorbereitet. Sie sahen nicht aus wie aus der Produktion. Sie sahen aus wie selbst gemacht.

Röstzwiebeln aus der gusseisernen Pfanne
Ein Burger wird für mich vor allem durch die kleinen Extras richtig gut. Deshalb haben wir auch die Röstzwiebeln selbst gemacht.
Dafür wurden Zwiebeln in Ringe geschnitten und direkt auf dem Grill in einer gusseisernen Pfanne geschmort. In die Pfanne kamen etwas Öl, Butter und das zuvor ausgelassene Fett vom Bacon.
Die Zwiebeln durften darin langsam weich und kräftig braun werden. Dabei nahmen sie den Geschmack von Butter und Bacon auf und wurden herrlich intensiv.

Das restliche Fett in der Pfanne haben wir anschließend direkt weiterverwendet. Die Burger Buns wurden mit der Schnittfläche kurz hineingetaucht und danach auf dem Grill getoastet.
So werden sie außen richtig knusprig und nehmen gleichzeitig den Geschmack von Butter, Zwiebeln und Bacon auf. Ein kleiner Schritt, der dem fertigen Burger noch einmal einen echten Geschmackskick gibt.
Jeder baut seinen eigenen Burger
Während die Patties auf dem Gasgrill lagen, haben wir in der Outdoor Küche sämtliche Zutaten für den Belag bereitgestellt. So konnte später jeder seinen Burger selbst zusammenstellen. Ganz klassisch oder mit allem, was auf dem Tisch stand.
Besonders gefragt waren natürlich Bacon und Käse. Den Käse haben wir bereits auf den Patties anschmelzen lassen. Dafür kam er kurz vor Ende der Garzeit direkt auf das Fleisch und durfte bei geschlossenem Grilldeckel weich werden.

Anschließend kamen die heißen Patties zusammen mit den knusprig getoasteten Burger Buns, den selbst gemachten Röstzwiebeln und allen weiteren Zutaten auf den Tisch. Ab diesem Moment gab es eigentlich keine Regeln mehr.
Sauce, Salat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Bacon und Käse. Jeder nahm sich, was er mochte, und baute daraus seinen eigenen Burger.
Nicht perfekt muss manchmal perfekt sein
Burger sind kein kompliziertes Essen. Man braucht keine lange Vorbereitung, keine außergewöhnliche Technik und keinen perfekten Zeitplan. Gerade deshalb passen sie so gut zu einem entspannten Abend mit der Familie.
Vielleicht waren die Burger nicht alle perfekt rund. Dafür waren sie gemeinsam gemacht. Und wahrscheinlich standen sie genau deshalb schneller wieder auf der Wunschliste, als der letzte Burger aufgegessen war.
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