Cremiges selbst gemachtes Hummus mit Olivenöl und warmem Fladenbrot
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Einweichen. Abschmecken. Brot abbrechen.

Selbst gemachtes Hummus aus getrockneten Kichererbsen – mit Tahin, Butter und ein bisschen Geduld bis zur richtigen Konsistenz.

Wir mögen die orientalische Küche generell sehr gerne. Und bei einem richtig guten Hummus gibt es für uns wenig, was darüber geht.

Cremig, leicht säuerlich und am besten noch mit einem Schuss Olivenöl obendrauf. Dazu ein gutes, warmes Brot, von dem man einfach immer wieder ein Stück abbrechen kann.

Dieses Mal wollte ich das Hummus komplett selbst machen – nicht mit Kichererbsen aus der Dose, sondern mit getrockneten Kichererbsen. Das braucht etwas mehr Zeit und vor allem ein wenig Vorbereitung. Am Ende hat sich die Geduld aber gelohnt.

Für cremiges Hummus aus getrockneten Kichererbsen habe ich die Kichererbsen über Nacht eingeweicht, 30 Minuten gekocht und noch eine Stunde ziehen lassen. Mit Tahin, Zitronensaft, Butter und nach und nach zugegebenem Kochwasser ließ sich die Konsistenz genau so einstellen, wie wir sie mögen.

Eine Packung getrocknete Kichererbsen vor der gelben Einweichschüssel
Rund 300 Gramm getrocknete Kichererbsen waren der Ausgangspunkt.
Getrocknete Kichererbsen in einer gelben Schüssel in der Küche
Großzügig mit Wasser bedecken und bis zum folgenden Tag warten.

Von trockenen Kichererbsen zum cremigen Hummus

Für unser Hummus habe ich ungefähr 300 Gramm getrocknete Kichererbsen verwendet und sie zunächst in reichlich Wasser eingeweicht. Am folgenden Tag wurden sie etwa 30 Minuten gekocht und durften danach noch eine Stunde im Topf ziehen.

Eingeweichte Kichererbsen beim Kochen in einem großen Edelstahltopf
Nach dem Einweichen: 30 Minuten kochen und anschließend noch eine Stunde im Topf ziehen lassen.

Anschließend habe ich die Kichererbsen mit 100 Gramm Tahin, 75 Millilitern Zitronensaft, 150 Gramm geschmolzener Butter, einer Knoblauchzehe, etwas Olivenöl und einer Prise Salz püriert.

Ganz fertig war das Hummus damit allerdings noch nicht. Die Konsistenz war zunächst deutlich fester als gewünscht.

Gekochte Kichererbsen mit Knoblauch und weiteren Zutaten im Mixer
Kichererbsen, Tahin, Zitrone, Butter und Knoblauch kamen gemeinsam in den Mixer.
Frisch püriertes Hummus in einer gelben Schüssel neben dem verwendeten Kochbuch
Cremig wurde es erst durch schrittweises Nachjustieren mit Kochwasser.

Kochwasser statt eines neuen Plans

Also kam nach und nach etwas von dem Kochwasser dazu.

Nicht alles auf einmal, sondern immer wieder ein kleiner Schuss, anschließend weiter pürieren und neu beurteilen. So wurde das Hummus zunehmend weicher und cremiger, bis die Konsistenz schließlich genau richtig war.

Beim Abschmecken war mir die Mischung aus Salz und Zitronensaft zunächst noch etwas zu säurebetont. Deshalb habe ich zusätzlich einen kleinen Schuss Ahornsirup untergerührt.

Das war für mich genau der Ausgleich, der noch gefehlt hatte. Der Ahornsirup machte das Hummus nicht wirklich süß, sondern rundete die Säure ab und brachte die einzelnen Aromen besser zusammen.

Warmes Fladenbrot und ein ruhiger Abend

Am Abend haben wir das fertige Hummus mit etwas Olivenöl serviert und dazu Fladenbrot aufgebacken.

Mehr brauchte es eigentlich nicht.

Das Hummus war cremig, kräftig und durch Butter, Tahin und Knoblauch besonders voll im Geschmack. Dazu das warme Brot – einfach, aber genau deshalb richtig gut.

Und wenn die Konsistenz noch nicht dem eigenen Geschmack entspricht, dann gerne einfach weiter nachjustieren, bis es passt.

Hummus mit Fladenbrot, Salat und Eiern auf einem gedeckten Teller in der Abendsonne
Am Ende stand das Hummus nicht allein auf dem Tisch – aber es war der Teil, für den wir immer wieder Brot abgebrochen haben.

Unser Hummus auf einen Blick

Die Fakten.

Basis
Etwa 300 g getrocknete Kichererbsen
Einweichen
In reichlich Wasser bis zum folgenden Tag
Kochen
Etwa 30 Minuten
Nachziehen
Etwa 1 Stunde im Topf
Tahin
100 g
Zitronensaft
75 ml
Butter
150 g, geschmolzen
Konsistenz
Mit Kochwasser nach Bedarf angepasst
Ausgleich
Ein Schuss Ahornsirup
Dazu
Aufgebackenes Fladenbrot und etwas Olivenöl

Zutaten

Was du brauchst.

  • 300 g getrocknete Kichererbsen
  • 100 g Tahin
  • 75 ml Zitronensaft
  • 150 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl nach Geschmack
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Ahornsirup nach Geschmack
  • Kochwasser nach Bedarf
  • Fladenbrot zum Servieren

Zubereitung

So habe ich es gemacht.

  1. Die getrockneten Kichererbsen in eine ausreichend große Schüssel geben, großzügig mit Wasser bedecken und bis zum folgenden Tag einweichen lassen.
  2. Die eingeweichten Kichererbsen abgießen, mit frischem Wasser in einen Topf geben und etwa 30 Minuten kochen. Anschließend noch ungefähr eine Stunde im Topf ziehen lassen. Vor dem Abgießen etwas vom Kochwasser aufbewahren.
  3. Die Butter langsam schmelzen. Kichererbsen, Tahin, Zitronensaft, geschmolzene Butter, Knoblauch, Olivenöl und Salz miteinander pürieren.
  4. Nach und nach etwas Kochwasser hinzufügen und weiter pürieren, bis das Hummus die gewünschte cremige Konsistenz erreicht hat.
  5. Zum Schluss abschmecken. Falls die Säure zu stark im Vordergrund steht, kann ein kleiner Schuss Ahornsirup das Hummus geschmacklich abrunden.
  6. Mit etwas Olivenöl und warmem Fladenbrot servieren. Brot abbrechen, eintunken und gemeinsam genießen.

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