Heute Morgen sollte es schnell gehen. Trotzdem wollte ich für meine Frau und mich mehr machen als einfach nur ein paar Scheiben Toast. Die Lösung waren sechs Eier, drei kleine Glasschalen und der Ninja Airfryer.
Dazu kamen Butter, Kräuterbutter, etwas Speck aus dem Kühlschrank und ein kleiner Schuss Sahne. Nach zehn Minuten bei 200 Grad stand das Frühstück auf dem Tisch.
Rührei ohne Pfanne
Normalerweise würde ich Rührei in der Pfanne zubereiten. Das funktioniert natürlich gut, bedeutet aber auch, dass man am Herd stehen, regelmäßig rühren und anschließend die Pfanne reinigen muss.
Dieses Mal habe ich die Eier stattdessen in einem Becher aufgeschlagen und mit etwas Sahne verrührt. Den Speck habe ich klein geschnitten und ebenfalls untergemischt.
Anschließend kam die Eiermasse in drei kleine Glasschalen. In jede Schale habe ich außerdem etwas Butter und Kräuterbutter gegeben. Die Mengen habe ich nicht abgewogen, sondern nach Gefühl dosiert.
Zehn Minuten später
Nach zehn Minuten war das Ei oben leicht gebräunt und innen genau richtig. Nicht trocken, aber auch nicht zu feucht oder matschig. Die Konsistenz erinnerte an ein gutes Rührei, nur etwas kompakter und gleichmäßiger gegart.
Durch die normale Butter und die Kräuterbutter hatte das Ei bereits ordentlich Geschmack. Der Speck brachte zusätzlich Würze mit. Zum Schluss kam noch frisch geschnittener Schnittlauch darüber.
Dazu gab es Toast mit einer Auberginen-Streichcreme. Kein kompliziertes Frühstück, aber genau richtig für einen ruhigen Start in den Tag.

Wenig Aufwand und kaum Abwasch
Der größte Vorteil ist für mich nicht einmal die kurze Garzeit. Während das Ei im Airfryer ist, muss niemand danebenstehen oder etwas wenden. In dieser Zeit kann man den Tisch decken, Toast vorbereiten oder schon den ersten Kaffee trinken.
Auch der Abwasch hält sich in Grenzen. Schmutzig werden lediglich die drei Glasschalen, der Becher für die Eier und das Messer für den Speck und den Schnittlauch. Der Korb des Airfryers bleibt sauber.
Beim nächsten Mal vielleicht mit Käse
Das Grundrezept lässt sich problemlos verändern. Etwas geriebener Käse würde sehr gut dazu passen. Denkbar wären außerdem klein geschnittene Frühlingszwiebeln, Tomaten, Paprika oder ein paar Kräuter.
Für unsere erste Version brauchte es aber gar nicht mehr. Eier, Sahne, Speck, Butter und Kräuterbutter haben vollkommen gereicht.
